Donnerstag, 02. März 2017

Bayern, Gladbach, Frankfurt im Pokal-Halbfinale

Der FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt stehen im Pokal-Halbfinale. Auch Borussia Dortmund kann den Sprung in die Vorschlussrunde schaffen. Doch erst einmal muss ein Termin für das Nachholspiel gefunden werden.

Robert Lewandowski glückten zwei Treffer.
Robert Lewandowski glückten zwei Treffer. - Foto: © APA/AFP

Der FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach haben einen Tag nach Eintracht Frankfurt das Pokal-Halbfinale erreicht. Der Rekord-Pokalsieger aus München setzte sich am Mittwoch souverän mit 3:0 (3:0) gegen den FC Schalke 04 durch und trifft im Halbfinale jetzt auf den Gewinner des am Dienstag ausgefallenen Viertelfinals zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund.

Mönchengladbach gewann dank zweier Foulelfmeter mit 2:1 (0:0) beim Hamburger SV und empfängt im Kampf um den Einzug in das Endspiel am 25. oder 26. April die Frankfurter. Der Pokalsieger wird am 27. Mai in Berlin ermittelt.

Die Partie zwischen Lotte und dem BVB soll wohl am 14. März nachgeholt werden – möglicherweise in einem wettersicheren Stadion. DFB-Präsident Reinhard Grindel wollte den Nachhol-Termin und weitere Details allerdings noch nicht bestätigen. Er kündigte bei Sky eine Entscheidung für Donnerstag an.

Bayern - Schalke

Nicht zu stoppen ist der Tor-Express des FC Bayern. Mit einem dominanten 3:0 (3:0) gegen den FC Schalke 04 nahmen die Münchner Kurs auf ihren 19. Triumph im DFB-Pokal. Vier Tage nach dem 8:0 gegen den Hamburger SV reichten dem Rekordcupsieger im Viertelfinale gegen die Gelsenkirchener 30 Minuten mit Vollgas-Fußball.

Der wieder einmal herausragende Robert Lewandowski (3./29. Minute) und Thiago (16.) verzückten beim beeindruckenden Comeback von Vorbereiter Franck Ribéry mit sehenswerten Treffern. Besonders ärgerlich endete der Abend für den vom FC Bayern an den FC Schalke ausgeliehenen Holger Badstuber: Der Innenverteidiger sah in der 77. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Mönchengladschach - HSV

Ärgerlich war der Abend auch für den HSV: „Uns hat ein bisschen das Spielglück gefehlt“, sagte HSV-Sportchef Jens Todt nach der 1:2-Niederlage. „Bis zu den beiden Elfmetern hatten wir das Spiel im Griff. Nach dem Spiel in München hat die Mannschaft eine Reaktion gezeigt“, meinte Aaron Hunt. Erst mit zwei Foul-Elfmetern besiegelten Kapitän Lars Stindl (53.) und Raffael (61.) die Niederlage vor 53 249 Zuschauern im Volksparkstadion. Der Anschlusstreffer von Bobby Wood in der Nachspielzeit kam zu spät.

dpa

stol