Donnerstag, 24. August 2017

Europas Fußballer des Jahres: Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo sichert sich zum dritten Mal den Titel als Europas Fußballer des Jahres und ist nun Rekordsieger. Die Niederländerin Lieke Martens gewinnt die Wahl bei den Frauen.

Cristiano Ronaldo küsst stolz die Trophäe als bester Spieler des Kontinents.
Cristiano Ronaldo küsst stolz die Trophäe als bester Spieler des Kontinents. - Foto: © APA/AFP

Cristiano Ronaldo küsste stolz die Trophäe als bester Spieler des Kontinents im Grimaldi Forum in Monte Carlo, sein langjähriger Rivale Lionel Messi blieb nur die Rolle als fairer Gratulant. Im ewigen Wettstreit der beiden Weltstars des Fußballs feierte der Portugiese Ronaldo am Donnerstag mit der dritten Auszeichnung als Europas Fußballer des Jahres einen weiteren wichtigen Erfolg.

Nachdem sowohl er als auch Messi zuvor jeweils zweimal die seit 2011 im aktuellen Format ausgerichtete Wahl für sich entschieden hatten, darf sich der 32-Jährige nun Rekordgewinner nennen.

Da der Europameister in der vergangenen Saison mit Real Madrid erstmals in der Champions-League-Geschichte den Titel erfolgreich verteidigte, dabei zum fünften Mal in Folge Torschützenkönig wurde und auch den Meistertitel in Spanien gewann, ist die Auszeichnung folgerichtig. Ebenso folgerichtig gewann Ronaldo auch die Auszeichnung als bester Stürmer der vergangenen Champions-League-Saison gegen Messi vom FC Barcelona.

Buffon bester Torhüter

Manuel Neuer musste sich bei der Wahl des besten Torhüters der Königsklasse dem Italiener Gianluigi Buffon vom Finalisten Juventus Turin geschlagen geben. Der 39-Jährige war als dritter Spieler neben Ronaldo und Messi auch als Spieler des Jahres nominiert. Toni Kroos musste den Preis als bester Mittelfeldspieler seinem Real-Teamkollegen Luka Modric überlassen. Der war bei der Gesamt-Wahl direkt vor Kroos Vierter geworden. Bester Abwehrspieler wurde Sergio Ramos, ebenfalls von Real Madrid.

President's Award an Totti

Den President's Award erhielt Francesco Totti. Der 40-Jährige, der seine Karriere im Sommer beendete, hatte seine komplette Profi-Laufbahn bei AS Rom verbracht. 2006 wurde er mit Italien in Deutschland Weltmeister. Die Ehrung wird seit 1998 mit Ausnahme von 1999, 2015 und 2016 vergeben.

dpa

stol