Samstag, 28. Mai 2016

FIFA weist Komplott-Vorwürfe gegen Präsident Infantino zurück

Der Weltfußball-Verband FIFA hat Berichte über ein angebliches Komplott von Präsident Gianni Infantino und Mitgliedern des Councils gegen den zurückgetretenen Chefaufseher Domenico Scala zurückgewiesen.

Gianni Infantino
Gianni Infantino - Foto: © APA/EPA

Es sei bedauerlich, „dass einige wenige Personen weiterhin ihre eigenen Ziele verfolgen und in den Medien gegenstandslose Unterstellungen bezüglich der Beratungen in Mexiko-Stadt vorbringen“, hieß es in einer Stellungnahme der FIFA am Samstag.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe) hatte darüber berichtet, dass Scala beim FIFA-Kongress vor zwei Wochen in Mexiko-Stadt geschwächt werden sollte. Dies soll laut FAZ aus Aussagen und Gedächtnisprotokollen der Council-Sitzungen hervorgehen.

Auf dem Kongress war es tatsächlich zu einer umstrittenen Entscheidung gekommen, worauf der Schweizer Scala schließlich seinen Rücktritt erklärte. Das FIFA-Council wurde für ein Jahr ermächtigt, Mitglieder der eigenen Kontrollinstanzen zu benennen oder zu entlassen. Diese Aufgaben obliegen eigentlich dem Kongress, der Versammlung der 211 FIFA-Mitgliedsverbände.

apa/dpa

stol