Montag, 27. April 2015

Formel 4: Debütsieg von Schumacher-Sohn Mick (16)

Mick Schumacher hat den dritten Lauf der neuen Formel 4 gewonnen. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher feierte damit einen gelungenen Einstand in seine Formelsport-Laufbahn.

Mick Schumacher mit dem Siegerpokal
Mick Schumacher mit dem Siegerpokal - Foto: © LaPresse

Der 16-jährige Van-Amersfoort-Pilot hatte am Samstag bei seiner Premiere in dieser Rennserie als bester „Rookie“ den neunten Platz belegt. Im zweiten Saisonlauf am Sonntagvormittag war der Deutsche Zwölfter geworden - und das dritte Rennen hat er dann gewonnen.

„Unglaublich, so ein Rennen zu gewinnen“, sagte Schumacher Jr. nach seinem Coup am Sonntag in der Motorpark Arena Oschersleben. „Ich bin einfach überglücklich. Es ist unbeschreiblich.“

Mick Schumacher profitierte bei seinem Triumph von einem perfekten Start und einer Safety-Car-Phase am Schluss des 30 Minuten langen Rennens.

Sein Teamkollege Joey Mawson hatte da mächtig Druck gemacht und er eine gefährliche Überholattacke des Australiers bravourös abgewehrt. Nach der Neutralisierung des Laufs konnte Schumacher Jr. die letzten Minuten locker zu Ende fahren. Nach dem Start hatte der von Position zwei gestartete 16-Jährige gleich die Führung übernommen und nach einer ersten Safety-Car-Phase auch clever verteidigt.

Großvater Rolf Schumacher unter den 20.000 Zuschauern

Schon bei seinem Debüt in dieser neuen Nachwuchsserie am Samstag hatte der Kart-Vizeweltmeister vor den Augen seines Großvaters Rolf Schumacher mit dem neunten Platz und einer rasanten Aufholjagd von Startplatz 19 sein Talent bewiesen.

Dass der Sohn des siebenfachen Formel-1-Champions Michael Schumacher sein Debüt dann am Sonntag krönen konnte, hing auch mit dem Reglement zusammen. Im dritten Lauf eines Rennwochenendes starten die zehn Ersten des Auftaktrennens in umgekehrter Reihenfolge.

Im Rummel um Mick Schumacher rückten die Konkurrenten komplett in den Hintergrund. Etwa 20.000 Zuschauer waren am Wochenende gekommen, um das Debüt des jungen Schumacher zu bestaunen. Das Interesse der etwa 180 Medienvertreter galt auch fast ausschließlich ihm.

apa/dpa

stol