Montag, 11. Juli 2016

Schwazer: Rekurs eingereicht

Noch geben der Geher Alex Schwazer und sein Anwalt Gerhard Brandstätter nicht auf: Am Montag haben sie Rekurs gegen die Sperre Schwazers für Rio 2016 beim Antidoping-Gericht eingereicht.

Alex Schwazer und sein Anwalt Gerhard Brandstätter geben nicht auf.
Alex Schwazer und sein Anwalt Gerhard Brandstätter geben nicht auf. - Foto: © STOL

Anschließend setzten sie den italienischen Leichtathletik-Verband davon in Kenntnis.

Der Weltleichtathletikverband IAAF hatte Schwazer für die Olympia in Rio, die in wenigen Wochen startet, gesperrt, nachdem auch die B-Probe positiv ausgefallen war (STOL hat berichtet).

Nun hat Schwazers Anwalt Gerhard Brandstätter gegen diese Entscheidung Rekurs eingereicht. Dabei ist das Zeitfenster zur Anmeldung an Rio sehr klein geworden: Diese enden bereits am 18. Juli.

Brandstätter erklärte laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa: "Wir gehen unseren Weg weiter."

"Probe manipuliert"

Brandstätter habe keine Zweifel daran, dass Alex Schwazer sich nicht erneut des Dopings schuldig gemacht habe. Er glaube, so Ansa, eher, dass die erneut untersuchte Probe vom 1. Jänner 2016 manipuliert worden sei.

"Wenn er wirklich gedopt hätte, müsste das auch in anderen Proben ersichtlich sein", erklärt der Anwalt. Dies sei jedoch nicht der Fall. "Diese Anschuldigung ist ein Angriff auf den italienischen Sport", schließt Brandstätter laut Ansa.

stol

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