Mittwoch, 24. Juni 2015

Verliert der ÖSV das nächste Ski-Ass?

Angesichts des Aderlasses im alpinen Damen-Skiteam bangt ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel auch um Kathrin Zettel.

ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel
ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel - Foto: © APA/EPA

Laut seinem Editorial sowie einem Artikel in der aktuellen Juni-Ausgabe des Verbands-Magazins „Ski Austria“ ist der Rücktritt der Niederösterreicherin beschlossene Sache. Pressemann Christoph Malzer relativierte auf Anfrage der APA aber: „Kathrin hat es noch nicht entschieden.“

Hosp und Fischbacher haben bereits entschieden

Nach Marlies Schild (nunmehrige Raich) im Vorjahr haben nach der vergangenen Saison auch Alexandra Daum, Regina Sterz, Nicole Hosp und zuletzt Olympiasiegerin Andrea Fischbacher ihre langjährigen Karrieren beendet.

Seine Hoffnungen, dass die eine oder andere noch eine Saison anhänge, hätten sich nicht erfüllt, schreibt Schröcksnadel und verwies auf die kommende Alpin-Saison, in der es gleich vier Kombinationen samt Kristallkugel gibt. „Daher tut der Rücktritt der Kombi-Spezialistinnen Hosp und Zettel besonders weh“, schreibt der Präsident.

Die 28-jährige Kombi-Weltmeisterin von 2009 hat aber offenbar doch noch nicht entschieden, wie es weitergeht. Vielmehr postet die seit Jahren unter Hüftproblemen leidende Zettel auf Facebook ständig Fotos von sich bei sportlichen Aktivitäten.

Fix ist hingegen, dass Elisabeth Görgl trotz ihrer bereits 34 Jahre zumindest eine Saison weitermacht.

apa

stol