Dienstag, 26. März 2019

600.000 Euro für die Digitalisierung der Südtiroler Unternehmen

Die Handelskammer Bozen vergibt erneut Beiträge an die Südtiroler Unternehmen für Beratungsleistungen, Investitionen und nun auch für die Weiterbildung zu Themen der Digitalisierung. Ab 10. April können die Beitragsgesuche mittels PEC eingereicht werden. Insgesamt stehen diesmal 600.000 Euro zur Verfügung.

Die Handelskammer vergibt erneut Beiträge an die Südtiroler Unternehmen für Digitalisierung.
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Die Handelskammer vergibt erneut Beiträge an die Südtiroler Unternehmen für Digitalisierung. - Foto: © shutterstock

Mit der Initiative „PID-Digitales Unternehmen“ bietet die Handelskammer Bozen eine Reihe von Maßnahmen zur Unterstützung der Digitalisierung in den Südtiroler Unternehmen.

Ab 10. April kann um einen Beitrag für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen, Weiterbildungen und für Investitionen im Bereich der Digitalisierung angesucht werden. Dabei müssen mindestens 50 Prozent der Ausgaben für Beratungen und/oder Weiterbildungen ausgegeben werden. Die Förderbeiträge zählen zu den De-minimis-Beihilfen.

Neu an dieser Ausschreibung ist, dass für die Anbieter der Beratung kein Qualitätsnachweis mehr vorgelegt werden muss wie in den vorhergehenden Ausschreibungen. Dies ist eine Erleichterung für die Unternehmen. Eine weitere Neuigkeit ist, dass nun auch Beiträge für die Weiterbildung gewährt werden.

Wer kann ansuchen?

Um einen Beitrag ansuchen können alle Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen mit Sitz und/oder einer Betriebseinheit in Südtirol, die im Handelsregister der Handelskammer Bozen eingetragen sind und die Jahresgebühr ordnungsgemäß eingezahlt haben. Gefördert werden Weiterbildungen und Investitionen im Bereich der Digitalisierung sowie Beratungsleistungen.

Der Fördersatz beträgt 50 Prozent bei einer Mindestausgabe von 5000 Euro und einem maximalen Förderbetrag von 10.000 Euro. Dabei kann jedes interessierte Unternehmen nur einen Antrag stellen.

stol

stol