Freitag, 30. März 2018

Alperia zieht Bilanz

Am Donnerstag hat der Vorstand von Alperia AG die Zahlen des Geschäftsjahres 2017 der Gesellschaft und der Gruppe genehmigt. Es ist dies das zweite Geschäftsjahr der Alperia AG nach der Fusion der ehemaligen SEL-Gruppe und der ehemaligen AEW-Gruppe.

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Trotz des Umstandes, dass das Jahr 2017 als das trockenste Jahr seit 1800 bezeichnet worden sei und nur teilweise durch den Preisanstieg auf dem Energiemarkt kompensiert worden sei, weist die Alperia-Gruppe positive wirtschaftliche Ergebnisse aus, teilt der Südtiroler Energiekonzern in einer Aussendung mit.

Der Bilanz-Vergleich zwischen den Jahren 2017 und 2016 sei aber aufgrund verschiedener Konsolidierungsprozesse „nicht homogen“, wie es in der Aussendung heißt. So weist das konsolidierte Nettoergebnis 2017 einen Nettogewinn von 1,9 Millionen Euro aus und sei durch eine Wertberichtigung hinsichtlich einiger Wasserkraftwerksanlagen in Höhe von rund 23 Millionen Euro stark beeinflusst: Diese Anpassung, die in der Konzernzwischenbilanz zum 30. Juni 2017 mehr als 10 Millionen Euro betragen hat, sei im Wesentlichen auf den Abwärtstrend des langfristigen Energiepreisszenarios zurückzuführen, heißt es weiter.

Was die Muttergesellschaft Alperia AG anbelangt, so hat der Vorstand bei einem Nettogewinn von rund 25,2 Millionen Euro (2016: 16 Millionen Euro) die Ausschüttung von Dividenden für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 21 Millionen Euro, die Einstellung von 1,2 Millionen Euro in die gesetzliche Rücklage – wie es die geltenden Bestimmungen vorschreiben – und die verbleibenden 3 Millionen Euro als Gewinnrücklage vorgeschlagen.
Die Nettofinanzverschuldung ist im Vergleich zum Jahr 2016 hingegen um 103 Millionen Euro deutlich gesunken und betrug mit Ende 2017 rund 422 Millionen Euro.

D

stol