Montag, 16. Mai 2016

Angebote für Ex-Hypo-Italien-Tochter eingetroffen

Einige Kaufangebote sind für die Ex-Hypo-Italien-Tochter in Udine eingetroffen. Sie betreffen nicht die gesamte Bank, sondern einige der 26 Filialen des Geldhauses, berichtete die friaulische Tageszeitung „Il Messaggero Veneto“. Die Gewerkschaften warnen vor einer Zerstückelung des Geldhauses.

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Archivbild. - Foto: © APA

Die Angebote trafen bei Banca Imi ein, die mit dem Verkauf der Filialen beauftragt wurde. Der Meraner Steuerberater Haymo Unterhauser unterstützt die Ex-Hypo-Italien-Tochter beim Verkauf der Filialen, berichtete das Blatt.

„Die Interessenerklärungen für einige Filialen in Norditalien sind eingetroffen. Die Gefahr ist jedoch eine Zerstückelung der Bank, unter der die Belegschaft leiden würde“, kommentierte Gewerkschaftssprecher Roberto De Marchi. Auf dem Spiel sei die Zukunft von 157 Mitarbeitern des Geldhauses.

Die Gewerkschaften befürchten, dass die Bank bis Ende 2018 aufgelöst werden könnte. „Die Gefahr ist, dass alle 297 Mitarbeiter ihren Job verlieren“, betonten die Gewerkschaften nach Medienangaben.

apa

stol