Mittwoch, 26. Dezember 2018

Baugenehmigung für Ostseetunnel wird noch 2018 erwartet

10 Jahre nach Unterzeichnung des Staatsvertrages zum Bau einer festen Querung der Wasserstraße Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark nimmt das Projekt erste konkrete Formen an. Die Planungen für den Teil des Tunnels auf deutschem Hoheitsgebiet sind abgeschlossen.

Der Tunnel würde die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden.
Der Tunnel würde die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden. - Foto: © shutterstock

Er gehe davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Tunnel zum Jahreswechsel unterschriftsreif vorliegen werde, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz.

Ursprünglich war die Eröffnung des rund 18 Kilometer langen Straßen- und Eisenbahntunnels für 2020 geplant. Inzwischen geht man von 2028 aus. Die Gegner des Tunnels, die seit rund 10 Jahren gegen das Infrastrukturprojekt kämpfen, haben bereits Klagen gegen die Baugenehmigung angekündigt.

Der Tunnel würde die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden. Die Fahrzeit von Kopenhagen nach Hamburg würde sich damit um circa 1 Stunde verkürzen. Fehmarn ist über eine Brücke dem deutschen Festland verbunden.

apa/dpa

stol