Mittwoch, 31. Oktober 2018

Baumgartner: „Es braucht ein Umdenken“

Die Stimmung in der Südtiroler Transport- und Logistikbranche ist zurzeit gut. Euphorie will dennoch keine aufkommen. Zu sehr bereiten den Unternehmen einige Entwicklungen Sorgen.

„Es braucht ein Umdenken“, fordert der Präsident gesamtstaatlichen Verbandes der Transporteure und Logistiker, Thomas Baumgartner, im „WIKU“. - Foto: D
Badge Local
„Es braucht ein Umdenken“, fordert der Präsident gesamtstaatlichen Verbandes der Transporteure und Logistiker, Thomas Baumgartner, im „WIKU“. - Foto: D

Hatte die Finanz- und Wirtschaftskrise mit dem langanhaltenden Wirtschaftseinbruch den Unternehmen noch zu schaffen gemacht – denn wenn Konsumenten ihre Einkäufe zurückschrauben und die Unternehmen weniger investieren, muss weniger Ware transportiert werden –,  ist die Branche heute wieder besser dran.

„Ohne Transport kann man nicht wirtschaften“

Aber sie ist auch mit einigen Hindernissen konfrontiert – Stichwort: Nachtfahrverbote, sektorale Fahrverbote, Blockabfertigung usw. Für Thomas Baumgartner, Präsident des Bozner Transport- und Logistikunternehmens Fercam und Präsident des gesamtstaatlichen Verbandes der Transporteure und Logistiker (Anita), unverständliche Maßnahmen. Denn: „Ohne Transport kann man nicht wirtschaften“, betont er im aktuellen „WIKU“.

„Auf der einen Seite heißt es immer: ,Super: wieder mehr Export, wieder mehr Wirtschaftsleistung, wieder eine Rekordernte bei den Äpfeln', auf der anderen Seite will man den Transport aber behindern und verbieten“, führt Baumgartner aus. Da bräuchte es aus seiner Sicht ein Umdenken in der Gesellschaft aber auch in der Politik – zumal die Transportunternehmen selbst ihren Beitrag leisten würden, indem sie in umweltfreundlichere Flotten investieren.

Wie die Branche die aktuelle Regierung einschätzt und wie sie mit Digitalisierung den Fernfahrermangel beheben will, lesen Sie im aktuellen „WIKU“.

stol