Donnerstag, 16. November 2017

Baumgartner kritisiert Kirchturmpolitik

Nachtfahrverbot, Blockabfertigung, Lkw-Obergrenzen: Um die Bevölkerung vor dem Transitverkehr zu schützen, greift Nordtirol zu immer drastischeren Maßnahmen. Doch was bedeuten sie für Südtirol und Italien?

Thomas Baumgartner ist Chef des Bozner Logistikunternehmens Fercam und Präsident des italienischen Transportverbandes Anita.
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Thomas Baumgartner ist Chef des Bozner Logistikunternehmens Fercam und Präsident des italienischen Transportverbandes Anita.

In erster Linie wird Italiens – und damit auch Südtirols – Wettbewerbsfähigkeit darunter leiden, sagt Thomas Baumgartner, Chef des Bozner Logistikunternehmens Fercam und Präsident des italienischen Transportverbandes Anita. 

„Dolomiten“: Herr Baumgartner, am 9. Dezember soll es in Nordtirol erneut eine Blockabfertigung geben. Was sagen Sie zu solchen Maßnahmen?

Thomas Baumgartner: Mit den Blockabfertigungen wälzt man das Problem einfach auf die anderen Länder ab: auf Deutschland und Südtirol bzw. Italien. Das ist Kirchturmpolitik. Sicher hat der Transitverkehr zugenommen…

„D“: Weil es der Wirtschaft wieder besser geht…

Baumgartner: Der Handelsaustausch zwischen Italien und Nordeuropa ist da und er ist für Italien wichtig. Wir können nicht eine gut laufende Wirtschaft haben und keinen Verkehr. Das geht nicht.

D/gam

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol