Freitag, 09. September 2016

BMW ruft in Japan mehr als 100.000 Autos wegen Airbags zurück

BMW ruft in Japan 110.000 Autos wegen möglicher Probleme mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata zurück. Betroffen sind 44 Modelle wie der 116i oder der 320i, wie aus einem Dokument des japanischen Verkehrsministeriums vom Freitag hervorgeht. Die Fahrzeuge wurden zwischen 2004 und 2012 hergestellt.

Der bayerische Automobilhersteller BMW muss in Japan Wagen zurückrufen.
Der bayerische Automobilhersteller BMW muss in Japan Wagen zurückrufen. - Foto: © APA/DPA

Manche Airbags von Takata können bei anhaltend hoher Feuchtigkeit und hohen Lufttemperaturen bei einem Aufprall mit zu viel Kraft explodieren, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können. Weltweit stehen mindestens 14 Todesfälle und mehr als 150 Verletzte mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung. Die Probleme haben die größte Rückrufaktion in der Geschichte der Automobilindustrie ausgelöst. Weltweit wurden bereits mehr als 50 Millionen Airbags von Takata zurückgerufen.

apa/reuters

stol