Mittwoch, 14. Februar 2018

Brenner-Transit: Berlusconi-Partei gegen Blockabfertigung

Die rechtskonservative Partei Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi reagiert besorgt auf die sogenannte Lkw-Blockabfertigung, die den Schwerlastverkehr auf 250 bis 300 Fahrzeuge pro Stunde dosieren soll. Die Blockabfertigung sei eine „unannehmbare, einseitige Maßnahme“, kritisierte die EU-Abgeordnete der Forza Italia, Lara Comi.

Die Blockabfertigung sei eine „unannehmbare, einseitige Maßnahme“, kritisierte die EU-Abgeordnete der Forza Italia, Lara Comi.
Die Blockabfertigung sei eine „unannehmbare, einseitige Maßnahme“, kritisierte die EU-Abgeordnete der Forza Italia, Lara Comi. - Foto: © APA/AFP

Comi, stellvertretende Präsidentin der Europäischen Volkspartei (EVP), warnte in einer Presseaussendung am Mittwoch vor schweren Schäden für die italienische Wirtschaft. Sie rief den italienischen Verkehrsminister Graziano Delrio auf, Druck auf Österreich auszuüben, damit es auf die Lkw-Blockabfertigung verzichte.

Der italienische Frächterverband Conftrasporto hatte am Dienstag in einem Schreiben die Regierung in Rom zu Schritten in Wien aufgerufen, damit Tirol auf die Lkw-Blockabfertigung verzichte.

Sollte Österreich einseitig diese Maßnahme einführen ohne die Beschlüsse des Brenner-Treffens in München zu respektieren, würde sich dies durchaus negativ auf den Verkehr und die Umwelt in Italien und Deutschland auswirken, hieß es im Schreiben von Conftrasporto-Präsidenten Paolo Ugge.

apa

stol