Montag, 27. Juni 2016

Das Matschertal als Forschertreffpunkt

Das Matschertal im Obervinschgau ist für die Forschung besonders interessant.

Forscher aus dem In- und Ausland durchforsten fünf verschiedene Lebensräume im Matschertal nach Pflanzen- und Tierarten. Sie arbeiten unter anderem mit Bodensaugern und selbst gebauten mobilen Rucksackwetterstationen.
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Forscher aus dem In- und Ausland durchforsten fünf verschiedene Lebensräume im Matschertal nach Pflanzen- und Tierarten. Sie arbeiten unter anderem mit Bodensaugern und selbst gebauten mobilen Rucksackwetterstationen.

Der Vinschgau und damit auch Matsch zählen zu den trockensten Gebieten des Alpenraumes. Betrachtet man die absehbaren Folgen des Klimawandels, zeigt sich im Matschertal bereits heute, womit auch in anderen Gebieten in Zukunft gerechnet werden muss.

Gleichzeitig vereint es mit Zirben- und Lärchenwäldern, sowie mit Weiden und Mähwiesen verschiedene Lebensräume von Pflanzen und Tieren in einem Tal, die auch für andere alpine Bergregionen typisch sind.

Die EURAC und das Südtiroler Naturmuseum haben in diesen Tagen Biologen, Zoologen und Ökologen aus dem In- und Ausland nach Matsch geholt. Auftakt war der Tag der Artenvielfalt, im Anschluss daran startete eine Forschungswoche, in der Experten das Matschertal noch bis Donnerstag nach Tier- und Pflanzenarten durchforsten und diese bestimmen. Über die Bestandsaufnahme hinaus gehen sie der Frage nach, wie sich verschiedene klimatische Bedingungen und die menschliche Landnutzung auf die Artenvielfalt auswirken.

stol

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