Mittwoch, 29. März 2017

Die neue Strategie von Alperia

Im vergangenen Jahr ging die Stromhochzeit zwischen der Landesenergiegesellschaft SEL und den Etschwerken AEW über die Bühne. Nun, nach einem ersten Jahr des Zusammenfindens, hat die neue Gesellschaft Alperia ihren Plan für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Bilanz gibt es (vorerst) noch keine.

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Foto: © D

Der Vorstand und Aufsichtsrat von Alperia haben den ersten mehrjährigen Strategieplan geprüft, genehmigt und am Mittwochvormittag der Presse vorgestellt. Die Leitlinien und die darin enthaltenden Ziele sind durchaus ambitioniert.

So sind in den kommenden 5 Jahren Investitionen 400 Millionen Euro geplant. Gleichzeitig sollen über eine Effizienzsteigerung der Gruppe Einsparungen von 100 Millionen Euro erzielt werden.

Rund 1000 Mitarbeiter

Alperia beschäftigt derzeit rund 1000 Mitarbeiter, davon 500 in Bozen, 300 in Meran und die restlichen 200 in den verschiedenen Kraftwerken des Landes. Alle diese Mitarbeiter sind derzeit in 7 verschiedenen Standorten und Büros verteilt. 

Vorgesehen ist, in den kommenden Jahren, die Büros in Meran zusammenzulegen und in der Passerstadt einen einzigen Alperia-Standort einzurichten.

Der Hauptsitz könnte eventuell in der Bozner Reschenstraße sein. Überdies verfolge man eine Politik der „Nullmiete“ in Bozen – will heißen: Überall dort, wo man in Miete ist, werde man sich etwas anderes überlegen.

Noch keine Bilanz

Was am Mittwochvormittag aber nicht bekannt wurde, und worauf alle anwesenden Journalisten gewartet hatten, ist die erste Bilanz des neuen Energiekolosses. „Erst Ende April“, sagte dazu Alperia-Präsident Wolfram Sparber.  

stol