Samstag, 11. Juli 2015

Die Video-Vignette für die österreichische Autobahn kommt

Schluss mit kleben und kratzen – ab 2018 soll die Video-Vignette die Klebevignette für Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich ergänzen. Diese kann online bestellt werden und kostet genau so viel wie das zu klebende Modell.

Bye bye, Vignette: Die lästigen Kleber an der Windschutzscheibe gehören ab 2018 wohl endlich der Vergangenheit an.
Bye bye, Vignette: Die lästigen Kleber an der Windschutzscheibe gehören ab 2018 wohl endlich der Vergangenheit an. - Foto: © APA

An der pauschalen Bemautung ändert sich nichts, die Vignette dient also nicht zur Einführung einer kilometerabhängigen Maut, beruhigt das österreichische Verkehrsministerium.

Kontrolliert wird die Video-Vignette über die bereits bestehenden Videoanlagen an den „Über-Kopf-Brücken“ an den Autobahnen, die zur Erfassung der Lkw-Maut errichtet wurden und schon bisher auch dazu dienen, Vignetten-Sünder auszumachen.

Die Feststellung, ob der Autobahnbenützer auch wirklich eine Vignette hat, erfolgt über das Kfz-Kennzeichen. Die Investitionskosten werden bei 12 Mio. Euro liegen.

„Die Videovignette ist ein großer Service-Sprung für die Autofahrerinnen und Autofahrer: Wer will, muss künftig nicht mehr kleben und kratzen, und wer aus dem Ausland kommt, muss nicht mehr an der Grenze stehen bleiben“, so Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) zur APA.

Und auch Asfinag-Chef Klaus Schierhackl streicht die Kundenfreundlichkeit hervor. „Es entfallen die Probleme bei Wechselkennzeichen und der Ärger bei einem Scheibenbruch.“ Und er stellt klar: Die Video-Vignette kostet gleichviel wie die Klebevariante.

apa

stol