Mittwoch, 19. Dezember 2018

E-Sport: Südtiroler Pionier über den Boom der Computerspiele

Wettbewerbsmäßiges Videospielen, E-Sport genannt, bewegt sich gerade in großen Schritten von der einstigen Ecke der Nerds heraus und wird zu einem Massenphänomen. Einer, der von Anfang an Teil der E-Sport-Szene war, ist der Südtiroler Daniel Schmidhofer. Im „WIKU“-Interview spricht er über die Hintergründe des wachsenden E-Sport-Erfolgs.

Computerspiele im Trend. Foto: APA
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Computerspiele im Trend. Foto: APA

Schmidhofer ist  Gründer von Progaming Italia mit Sitz in Bozen und organisiert hauptberuflich Videospiel-Wettbewerbe. Er vertritt auch den Videospiel-Verband ESL in Italien, die älteste und größte Liga mit Niederlassungen in der ganzen Welt, ähnlich wie die UEFA, der europäische Fußballverband.

Erst kürzlich fand das Finale der Italienmeisterschaften in Mailand statt, bei dem professionelle Computerspieler vor ausverkauften Rängen zockten. „Die Stimmung war super, die Meisterschaft wurde live im TV und Internet übertragen. Wie eben bei einer friedlichen Sportveranstaltung, nur mit sehr viel Technologie“, wie Schmidhofer berichtet.

E-Sport ist heute bereits ein Milliardengeschäft. „Italien ist ein Entwicklungsland und doch gibt es auch hier schon mehr als 25 Millionen aktive Computerspieler, wobei 7 Millionen an E-Sport interessiert sind“, weiß Schmidhofer.

Einblicke in diese für viele unbekannte Welt gibt Daniel Schmidhofer im aktuellen „WIKU“, Beilage der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol