Freitag, 15. Juni 2018

Eindeutiges Nein zur Alemagna

Auf Initiative der internationalen Alpenschutzkommission CIPRA hatte der Ständige Ausschuss der Alpenkonvention in seiner Sitzung am 13. und 14. Juni beschlossen, sich ganz klar gegen diese neue Alpenautobahn von Venedig nach München zu positionieren.

Die Alpenschutzkommission hat sich eindeutig gegen die Alemagna-Autobahn ausgesprochen.
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Die Alpenschutzkommission hat sich eindeutig gegen die Alemagna-Autobahn ausgesprochen. - Foto: © D

„Die Alpen leiden bereits genug unter dem Verkehr, unter Lärm, Luftverschmutzung und nicht zuletzt auch unter dem Klimawandel“, sagte Katharina Conradin, Präsidentin von CIPRA Internazionale.

„Aus diesem Grund ist dieses klare Nein der Vertragsparteien gegenüber des Ausbaus des alpenquerenden Straßennetzes nur logisch“, so Conradin. 

Alfreider: Nein zur Alemagna sehr erfreulich

SVP-Parteiobmannstellvertreter Daniel Alfreider begrüßt das neuerliche einstimmige Nein der Alpenschutzkommission zur Alemagna-Autobahn. „Das Nein zur Alemagna kann nicht oft genug wiederholt werden. Solche gigantischen Projekte, die nur mehr Verkehr anziehen, anstatt Verkehrsprobleme zu lösen, sind für unseren sensiblen Alpenraum nicht tragbar“, sagt Alfreider.

Es sei wichtig, den aktuellen Verkehr zu verringern, und keinen neuen Schwerverkehr ins Pustertal und nach Südtirol zu bringen", so Alfreider.

stol

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