Freitag, 06. März 2015

EZB-Geldspritzen lassen Euro straucheln

Die Geldschwemme der EZB lässt den Euro taumeln: Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am Freitag zeitweise nur noch bei 1,0964 Dollar und markierte damit den tiefsten Stand seit Anfang September 2003.

Wegen EZB-Geldspritzen: Euro auf tiefstem Stand seit September 2003
Wegen EZB-Geldspritzen: Euro auf tiefstem Stand seit September 2003 - Foto: © LaPresse

Der Euro könnte laut Analysten vor einer längeren Schwächephase stehen, vor allem, wenn die Spekulationen auf eine baldige Erhöhung der Zinsen in den USA neue Nahrung erhalten sollten.

Dies könnte schon am Nachmittag der Fall sein, wenn die US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda stehen. Die Notenbank macht eine Zinswende von der nachhaltigen Erholung der Wirtschaft abhängig. 

Der Konjunktur auf die Sprünge helfen 
Die Europäische Zentralbank wird ab Montag ihr über 1 Billion Euro schweres Kaufprogramm von Staatsanleihen starten. Die Notenbank ist fest davon überzeugt, dass die große Geldflut nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed der Konjunktur in der Eurozone auf die Sprünge hilft.

apa/reuters 

stol