In seinem Bericht beim Kongress im Kurhaus in Meran, bei dem Ebner als Generalsekretär bestätigt wurde, ging er auf die Problematik der Inflation ein und wies darauf hin, dass die Renten in Südtirol weniger wert sind als in allen anderen Regionen. <BR /><BR />Nach Angaben der Rentnergewerkschaft hat die Inflation seit dem 1. Januar zu einem weiteren Anstieg der Tarife geführt, was das verfügbare Einkommen verringert. Zusätzlich sind die Energierechnungen und Lebensmittelpreise außerordentlich stark gestiegenen. <BR /><BR />„Die Inflation gefährdet die unteren und mittleren Einkommen, zusätzlich zu denen, die schon vorher Probleme hatten. Um die Kosten der öffentlichen Dienstleistungen positiv zu beeinflussen, benötigen wir eine bessere Koordinierung und mehr Synergien zwischen den lokalen Behörden“, so Ebner.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/inflation-trifft-suedtirol-besonders-hart-mehrkosten-von-3189-euro" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet,</a> ist Südtirol besonders stark von den Preissteigerungen des vergangenen Jahres betroffen. Während die Inflation im italienweiten Durchschnitt 8,1 Prozent betrug, liegt dieser Wert in Südtirol bei 12 Prozent.<BR /><BR />Ein weiteres Problem, das angegangen werden müsse, sei laut Ebner die Armut. Nach Ansicht des Generalsekretärs ist das beste Mittel dagegen eine stabile und angemessen bezahlte Arbeit, die auch eine ausreichende Rente garantiert.<h3> Leistungen: Gießkannenprinzip überdenken</h3>Die LGR/SPI fordert eine Ausweitung der Kriterien für den Zugang zu öffentlichen Leistungen und hält es für notwendig, die Mittel an diejenigen zu verteilen, die sie wirklich benötigen. „Es ist an der Zeit, die Logik der Vergabe von Leistungen nach dem Gießkannenprinzip zu überwinden“, betonte Ebner.<BR /><BR />„Wir können nicht Jahr für Jahr die Regeln ändern, denn das öffentliche Rentensystem benötigt Sicherheit“, sagte Alfred Ebner zum Thema Renten. Für die Gewerkschaft ist es notwendig, das Rentensystem strukturell zu reformieren und zwar sowohl in Bezug auf das Rentenalter, als auch auf die künftigen Renten junger Menschen, die sehr niedrige Rentenbeträge riskieren. Nach Ansicht der LGR/SPI muss die Rentenreform die Frage einer garantierten Rente für junge Menschen sowie das Problem der Benachteiligung der Frauen und jenes der Schwerarbeiter angehen“.<h3> „Gutes Altern ist möglich“</h3>In seiner Rede ging Ebner schließlich auf die erreichten Ziele ein und zeigte sich zufrieden mit dem Landesgesetz für das aktive Altern: „Gutes Altern ist möglich, und wenn es mit sozialer Integration verbunden ist, eine Voraussetzung für eine bessere Lebensqualität“, erinnerte der Generalsekretär.<BR /><BR />Das Gesetz für das aktive Altern sei daher eine gute Ausgangsbasis: „Es wird sicherlich eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft sein, da das Rahmengesetz jetzt entwickelt und Maßnahmen geschrieben und in die Praxis umgesetzt werden müssen“, schloss Ebner seine Rede.<h3> Kein Auskommen mit Ihrer Rente? Sagen Sie Ihre Meinung</h3>Kleine Rente, große Schwierigkeiten: Gerade Mindestrentner wissen nicht mehr, wie sie für Strom, Heizung und andere Fixkosten aufkommen sollen. Das ist Anlass für STOL nachzufragen: Wie sehen Sie das? Haben auch Sie mit Geldsorgen zu kämpfen? Und: Haben Sie Lösungsvorschläge an Entscheider in Wirtschaft und Politik? <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/kein-auskommen-mit-ihrer-rente-sagen-sie-ihre-meinung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Dann schreiben Sie uns!</a><BR />