„In den vergangenen Monaten haben wir das Problem bei der Posteitaliane gemeldet, aber bis heute fehlen den etwa 50 betroffenen Beschäftigten die Gehälter für Februar und März“, erklärt die Fachgewerkschaft in einer Aussendung.<BR /><BR />LHFD/FILCAMS hat die zuständigen Ämter wiederholt aufgefordert, die Einhaltung der vertraglichen Bestimmungen zu überwachen, da es immer die Arbeitnehmer sind, die die negativen Konsequenzen zu tragen haben.<BR /><BR />Wie der Gewerkschafter Luigi Liguori erklärt, „ist die Situation umso inakzeptabler, als die Kosten für die Arbeitswege von den Beschäftigten getragen werden, die ihre eigenen Autos benutzen, um die verschiedenen Postämter in den Tälern zu reinigen.“ Liguori betont, dass sich das Reinigungspersonal, das schon so lange nicht mehr bezahlt wurde, in einer sehr schwierigen Situation befinde.<BR /><BR />Die Gewerkschaft sieht sich mit Verträgen konfrontiert, die auf maximalen Profit zu Lasten der Schwächsten abzielen: „Wir fordern Respekt für diese Arbeitnehmer und ein sofortiges Eingreifen der italienischen Post, aber auch der lokalen Politiker. Arbeitnehmer ohne Lohn und geschädigt durch schlecht verwaltete Verträge sind das Ergebnis einer Wirtschaftspolitik und der Auslagerung von Dienstleistungen, die eindeutig falsch sind. Wir halten ihre Internalisierung der vergebenen Dienste für unverzichtbar“, so Liguori abschließend.<BR />