Mittwoch, 11. Mai 2016

Griechenland besorgt sich kurzfristig frisches Geld

Athen hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt, um am Freitag auslaufende Staatsanleihen im Wert von 1,4 Milliarden Euro ablösen zu können.

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Wie die Schuldenagentur PDMA mitteilte, konnten am Mittwoch 1,138 Milliarden Euro für 13 Wochen in Form ebenfalls kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden.

In der Finanzpresse wird damit gerechnet, dass das restliche Geld an diesem Donnerstag in die Staatskasse fließt. Das Zinsniveau der Papiere lag am Mittwoch – wie bei einer vergleichbaren Auktion im Vormonat – bei 2,7 Prozent.

Im Juli wird es für Athen wieder eng: Es müssen insgesamt 3,666 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF), die Europäische Zentralbank (EZB) und andere Gläubiger gezahlt werden. Das Parlament in Athen hatte vergangenes Wochenende harte Einschnitte für Renten und neue Steuern gebilligt.

In den kommenden Tagen sollen weitere indirekte Steuern gebilligt werden. Zudem soll gesetzlich geregelt werden, dass Griechenland automatisch neue Sparmaßnahmen trifft, falls es seine Haushaltsziele verfehlen sollte.

apa/dpa

stol