Montag, 18. Mai 2015

Griechenland will noch im Mai Einigung mit Gläubigern erzielen

Griechenland will bis Ende Mai eine Einigung über die Auszahlung noch ausstehender Hilfsgelder mit seinen Gläubigern erreichen und so einen drohenden Bankrott abwenden.

Foto: © shutterstock

„Wir brauchen umgehend eine Einigung, um diese wesentlichen Liquiditätsprobleme zu lösen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis am Montag in Athen.

Die linksgeführte Athener Regierung befindet sich seit vier Monaten in bisher ergebnislosen Verhandlungen mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Freigabe einer letzten Tranche von Hilfsgeldern in Höhe von 7,2 Milliarden Euro.

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici kritisierte unterdessen die griechische Regierung wegen ihrer zögerlichen Umsetzung von Reformen.

Dieser sei es wichtiger „zu sagen, was sie nicht im Programm haben wollen, als selber Vorschläge zu machen“, sagte der Franzose bei einer Pressekonferenz in Berlin. Allerdings betonte Moscovici, dass es bei den Verhandlungen in den vergangenen Tagen „Fortschritte“ gegeben habe.

apa/afp

stol