Donnerstag, 14. Juli 2016

Gute Nachrichten: 2016 weniger Konkurse

Die Wirtschaftskrise ist nur mehr ein weit entfernter Punkt im Rückspiegel der Südtiroler Wirtschaftstreibenden. Das spiegelt auch der Rückgang der Konkursverfahren im ersten Halbjahr 2016 wieder, wie es der Bericht des Landesinsituts für Statistik in seinem Bericht bestätigt.

Die Wirtschaft kan durchatmen: Die Krise ist Geschichte.
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Die Wirtschaft kan durchatmen: Die Krise ist Geschichte. - Foto: © shutterstock

Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Südtirol 37 Konkursverfahren eröffnet, fünf weniger als im selben Zeitraum 2015 - Zahlen, die für sich sprechen. Zehn dieser 37 Verfahren wurden im Baugewerbe verzeichnet, das als einziger Wirtschaftsbereich 2016 mehr Konkursverfahren angemeldet hat, als zur selben Zeit im vergangen Jahr.

Beim produzierenden Gewerbe und auch im Gastgewerbe sind die Verfahren mit sechs und zwei Fällen drastisch zurückgegangen. Im Handel hat sich die Situation - mit jeweils neun Konkursen - nicht verändert .

Bozen als kritischer Standort

Die Landeshauptstadt bleibt - wie auch im Vorjahr - der Standort an dem es am häufigsten zu Konkursen kommt. Doch auch in Bozen gingen diese von 18 auf 14 Verfahren zurück. Um einiges verbessert hat sich die Lage für die Burggräfler Wirtschaftstreibenden: Dort gab es im ersten Halbjahr 2015 sechs Konkursverfahren - 2016 hingegen nur ein einziges. Auch im Überetsch-Unterland haben sich die Konkursverfahren 2016 von acht auf vier Fälle halbiert.

stol/wh

stol