Donnerstag, 24. September 2015

Handwerk unterstützen, Südtirol erhalten

Nicht Geld verschenken, sondern sinnvoll und nachhaltig investieren: Mit dem neuen Projekt „Ethical Banking – Handwerk in Südtirol“ werden Südtiroler Kleinbetriebe mit Versorgungsfunktion und traditionelle Handwerksberufe gefördert und unterstützt.

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Foto: © shutterstock

„Wir wollen für das Südtiroler Handwerk einen Mehrwert schaffen und jenen Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, die darauf angewiesen sind“, betonte lvh-Präsident Gert Lanz beim Unterzeichnen des Rahmenabkommens des Projektes „Ethical Banking – Handwerk in Südtirol“ mit der Raiffeisenkasse Bozen. Seit 15 Jahren leitet die Raiffeisenkasse Bozen dieses Projekt, das nun auch auf das Südtiroler Handwerk umgemünzt wird.

Damit werden künftig traditionelle oder vom Aussterben bedrohte Handwerksberufe und Kleinbetriebe mit Versorgungsfunktion, die in strukturschwachen oder abwanderungsgefährdeten Gebieten angesiedelt sind, unterstützt. Diesen Betrieben wird ein Förderkredit für neue und innovative Investitionen und Kooperationsprojekte gewährleistet. Die Maximalsumme der Kredite wird auf 50.000 Euro festgelegt.

„Gerade traditionelle Handwerksberufe und jene Berufe, die vom Aussterben bedroht sind, bedeuten auch ein Stück Südtiroler Geschichte, die es zu erhalten gilt“, betonte Roland Furgler, Projektleiter von Ethical Banking. 

stol