Donnerstag, 01. März 2018

Hochkarätiges Wirtschaftsforum in Bozen

Der AlpEuregio.BusinessClub traf sich heute im Merkantilmuseum Bozen zu seinem jährlichen ExecutiveForum. Die Veranstaltung stand heuer im Zeichen der Globalisierung mit dem Themenschwerpunkt „West & East”.

Zehn hochkarätige Referenten aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen sprachen über Chancen und Risiken in den jeweiligen Exportmärkten. - Foto: Othmar Seehauser
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Zehn hochkarätige Referenten aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen sprachen über Chancen und Risiken in den jeweiligen Exportmärkten. - Foto: Othmar Seehauser

Zahlreiche Unternehmer nahmen an den Ausführungen zur Internationalisierung teil. Zehn hochkarätige Referenten aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen sprachen über Chancen und Risiken in den jeweiligen Exportmärkten.

Der AlpEuregio.BusinessClub ist ein unabhängiges Business-Netzwerk mit Unternehmer/innen aus Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Norditalien. Durch gezielten Meinungsaustausch zu wirtschaftlichen Herausforderungen soll die Wettbewerbsfähigkeit in der Makroregion gestärkt werden. Bei den jährlich organisierten Foren werden aktuelle Themen aufgegriffen und konkrete Lösungsansätze diskutiert.

Heuer stand die Veranstaltung im Zeichen der Globalisierung

Zehn Referenten berichteten über ihre Erfahrungen zum Export in ferne Märkte wie Indien, China und Nordamerika, aber auch in nahe Märkte wie Kroatien und Ungarn. Die unterschiedliche Sichtweise aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen vom Mittelständler bis zum Global Player brachte eine Vielzahl von Denkanstößen.

Von Südtiroler Seite referierten Ulrich Ladurner (Dr. Schär AG, Burgstall) und Helmuth Senfter (Senfter Holding AG, Innichen) über die Exporttätigkeit ihrer Unternehmen.  Wie wichtig es ist, sich von der Abhängigkeit der Kernmärkte zu lösen und neue Märkte anzupeilen, unterstrich Christoph Leitl, Präsident von Eurochambres in Brüssel und Co-Präsident des AlpEuregio.BusinessClubs: „Vor allem in der aktuellen Phase des Aufschwungs dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müssen neue Absatzmöglichkeiten schaffen. Durch Netzwerke und Partnerschaften im Ausland kann der Einstieg in neue Märkte gelingen.“

Michl Ebner, Christoph Leitl und Giovanni Bort. - Foto: Othmar Seehauser

„Erschließung neuer Märkte unbedingt notwendig“

In dieselbe Kerbe schlug Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen und Vizepräsident von Eurochambres: „Südtirols Exportquote liegt mit 19 Prozent zwar knapp über jener des Trentino, aber auch deutlich unter jener Tirols mit 37 Prozent. Die Hälfte aller Südtiroler Exporte geht in die nahen Märkte Deutschland, Österreich, Frankreich und die Schweiz. Die Erschließung neuer Märkte ist dringend notwendig, um auch in Zukunft krisenfest zu bleiben.“

„Ich bin davon überzeugt, dass die Leistungen unserer Region auf den Absatzmärkten sich dank solcher Veranstaltungen wie der heutigen verbessern können. Die gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen tragen dazu bei, dass politische Grenzen von Staaten und Regionen überwunden werden. Dies ermöglicht eine intelligente Zusammenarbeit hin zu einem nachhaltigen und soliden Wachstum“, sagte der Präsident der Handelskammer Trient Giovanni Bort abschließend. 

stol