Donnerstag, 15. September 2016

Italiens Arbeitgeber sehen Konjunktur pessimistisch

Italiens Arbeitgeber blicken immer skeptischer auf die Konjunktur des Landes. Die Wirtschaftslobby „Confindustria“ senkte ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 am Donnerstag auf 0,7 von bisher 0,8 Prozent.

Die Regierung in Rom geht derzeit noch von einem deutlich positiveren Trend aus.
Die Regierung in Rom geht derzeit noch von einem deutlich positiveren Trend aus. - Foto: © shutterstock

Für das kommende Jahr erwartet der Verband nur ein Plus von 0,5 statt 0,6 Prozent. Die Wirtschaft sei schwächer als zunächst angenommen, und die Aussichten für 2017 seien ungewiss.

Zahlen werden nach unten korrigiert

Unter dem Eindruck des Anti-EU-Votums der Briten hatten Italiens Arbeitgeber ihre Prognosen bereits im Juli gesenkt. Auch die Regierung in Rom dürfte ihre Vorhersagen für die heimische Wirtschaft nach unten korrigieren, geht derzeit aber mit 1,2 Prozent für 2016 und 1,4 Prozent für 2017 aus.

Italien hängt der Konjunkturentwicklung der gesamten Eurozone hinterher, vor allem die Banken des Landes schwächeln. Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft des Währungsraums war im Frühjahr nicht vom Fleck gekommen.

apa/reuters

stol