Mittwoch, 01. März 2017

Italiens Wirtschaft im Jahr 2016 gewachsen

Italiens Wirtschaft ist 2016 um 0,9 Prozent gewachsen. 2015 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,8 Prozent gestiegen, wie Italiens nationales Statistikamt heute, Mittwoch, mitteilte.

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Das Istat bestätigte damit die vorläufigen Ergebnissen, die im Februar veröffentlicht worden waren.

Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone ist weiterhin von einer hohen Staatsschuld belastet. Diese betrug im abgelaufenen Jahr 132,6 Prozent des BIP, 2015 waren es noch 132,0 Prozent. Italien konnte 2016 das Defizit von 2,7 Prozent auf 2,4 Prozent drücken. Die Exporte legten um 2,4 Prozent zu, die Einfuhren um 2,9 Prozent, teilte das Istat mit.

Die Steuerbelastung verringerte sich 2016 von 43,3 Prozent auf 42,9 Prozent.

Die Ausgaben der Familien stiegen um 1,3 Prozent, 2015 war noch ein Plus von 1,5 Prozent gemeldet worden. Am stärksten stiegen die Preise für Verkehrsmittel (plus 5,3 Prozent), für Hotels und Restaurants (plus 2,9 Prozent), fürs Wohnen (plus 1,3 Prozent), sowie für Freizeit und Kultur (plus 1,2 Prozent).

apa

stol