Mittwoch, 13. Januar 2016

Kellerei Kaltern: Fast ausnahmslos für die Fusion

Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Fusion der beiden Weinkellereien Kellerei Kaltern und Erste & Neue ist gesetzt.

Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Mitglieder der Kellerei Kaltern für die Fusion mit der Kellerei Erste+Neue ausgesprochen.
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Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Mitglieder der Kellerei Kaltern für die Fusion mit der Kellerei Erste+Neue ausgesprochen. - Foto: © D

Mit klarer Mehrheit hat sich ein Teil von Kalterns Weinbauern Dienstagabend für einen Zusammenschluss der beiden Kellereien ausgesprochen. 273 Mitglieder der Kellerei Kaltern haben für die geplante Fusion gestimmt, 10 dagegen.

Am Freitag folgt dann Teil 2 auf dem Weg zur Kalterer Gemeinschaftskellerei. Dann nämlich stimmen die Mitglieder der Kellerei Erste+Neue bei ihrer Jahresversammlung über die ins Auge gefasste Fusion ab.

Die Vorstände der beiden Kellereien haben sich bereits für die Fusion ausgesprochen. "Ich bin zwar kein Prophet, aber guter Hoffnung", hatte Walter Schullian, Vize-Obmann der Kalterer Weinkellerei Erste+Neue, auf Nachfrage von STOL gesagt. STOL hatte bereits im Vorfeld als erstes Medium von den erneuten Fusionsplänen berichtet.

Schon mehrfache Anläufe

Der Fusionsgedanke geistert bereits seit Jahrzehnten herum und scheiterte bereits vor eineinhalb Jahren nach sehr konkreten Ansätzen im letzten Moment. "Doch wir wollen nicht alte Wunden aufreißen, sondern jetzt weitermachen", kommentiert Schullian die bisherigen Versuche. 

Natürlich wäre es günstiger gewesen, schon damals zu fusionieren, aber es gilt: "Besser spät als nie."

stol/D/ker

stol