„Dolomiten“: Der neue Ministerpräsident Paolo Gentiloni wird zuallererst ein neues Wahlgesetz erstellen müssen. Bedeutet das, dass wichtige wirtschaftspolitische Maßnahmen auf der Strecke bleiben werden?Arno Kompatscher: Gentiloni hat in seiner Antrittsrede betont, dass er sich beim Wahlgesetz eine Einigung auf politischer Ebene zwischen den einzelnen Parteien erhofft. Er hat den Ball also dem Parlament zugespielt. Die Regierung wird sich hingegen auf die vordringlichsten Themen des Staates konzentrieren.„D“: Die da wären?Kompatscher: Zum einen die Notstandssituation im Erdbebengebiet in Mittelitalien zu beheben, zum anderen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die italienische Bankenkrise bewältigen zu können. Das große Thema wird aber sein, die italienische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.„D“: Wie soll das gelingen?Kompatscher: Gentiloni will einerseits das staatliche Infrastrukturprogramm vorantreiben und andererseits Maßnahmen treffen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Das sind im Prinzip dieselben Rezepte, die wir hier in Südtirol mit gutem Erfolg anwenden. Es geht nur so. D/sor______________________________Das ausführliche Interview mit dem Wirtschaftslandesrat lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Tagblatts "Dolomiten".