Freitag, 24. März 2017

Leistbares Wohnen: Junge Generation trifft Landeshauptmann Kompatscher

Die Junge Generation in der SVP (JG) hat sich mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und dem Präsidenten des Wohnbauinstitutes Heiner Schweigkofler getroffen, um den JG-Vorschlag einer Jugendquote bei der Vergabe von Wohnungen des Wohnbauinstitutes zu diskutieren.

Landeshauptmann Arno Kompatscher, Sonja Plank und Wobi-Präsident Heiner Schweigkofler. - Foto: JG
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Landeshauptmann Arno Kompatscher, Sonja Plank und Wobi-Präsident Heiner Schweigkofler. - Foto: JG

Der Präsident des Wohnbauinstitutes Heiner Schweigkofler und die Vertreter der Jungen Generation in der SVP haben vor wenigen Wochen gemeinsame Maßnahmen entwickelt, um jungen Menschen die Möglichkeiten am Wohnungsmarkt zu verbessern und die Chancen auf den Erwerb eines Eigenheims zu erhöhen.

Die Ergebnisse wurden bei einem Treffen Landeshauptmann Arno Kompatscher präsentiert. Die Anwesenden waren sich gleich zu Beginn des Treffens darüber einig, dass leistbares Wohnen besonders für junge Menschen wichtig ist.

Heiner Schweigkofler stellte als Zielsetzung der zukünftigen Vorgangsweise des Wohnbauinstitutes vor, wonach ein Teil der zu vergebenen Wohnungen Bedürftigen zugute kommen soll und ein anderer Teil der sogenannten Mittelschicht zur Verfügung gestellt werden soll.

Landeshauptmann Arno Kompatscher zeigte sich diesem Vorschlag gegenüber aufgeschlossen.

Hier setzt auch die Forderung der JG nach einer Jugendquote an. „Junge Menschen in Südtirol können von den Neuerungen und der Einführung einer eigenen Quote im Bereich der für die Mittelschicht vorgesehenen Wohnungen durchwegs profitieren“, schreiben die JG-Vertreter am Freitag.

Mit dieser Maßnahme könne man Schritte gegen die zunehmende Abwanderung aus ländlichen Gebieten setzen und jungen Menschen beim Ansparen von Eigenkapital für einen späteren Wohnungskauf bzw. -bau unterstützen.

„Ziel sollte es immer sein, dass junge Südtiroler eine Perspektive auf ein Eigenheim haben. Um dies zu erreichen, ist es aber notwendig, dass sie sich ein solides Eigenkapital anlegen können“, zeigte sich die stellvertretende Vorsitzende der JG, Sonja Plank, überzeugt.

In der Diskussion wurde auch die Rolle des Bausparens aufgegriffen. Eine Jugendquote bei der Vergabe von Wohnungen des Wohnbauinstitutes könnte das Modell des Bausparens gut ergänzen.

„Das Bausparen kann besser greifen, wenn junge Menschen zu einem günstigen Mietzins eine Zeit lang eine WOBI-Wohnung beziehen“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher.

stol

stol