Freitag, 06. April 2018

Lkw-Blockabfertigungen: SVP-EU-Mandatar will Dosierung am Brenner

Der SVP-Bezirksobmann und EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann hat am Freitag im Zusammenhang mit den Lkw-Blockabfertigungen in Kufstein auch ein Dosiersystem am Brenner gefordert. So soll gewährleistet werden, dass nur so viele Fahrzeuge weiterfahren dürfen, wie der Wipptaler und Eisacktaler Abschnitt der Südtiroler Brennerautobahn schlucken kann, erklärte Dorfmann in einer Aussendung.

Der SVP-Bezirksobmann und EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann hat am Freitag im Zusammenhang mit den Lkw-Blockabfertigungen in Kufstein auch ein Dosiersystem am Brenner gefordert.
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Der SVP-Bezirksobmann und EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann hat am Freitag im Zusammenhang mit den Lkw-Blockabfertigungen in Kufstein auch ein Dosiersystem am Brenner gefordert. - Foto: © STOL

Am gestrigen Donnerstag hätte sich nämlich als Folge der Blockabfertigung in Kufstein zeitweise Stau von Sterzing bis Bozen gebildet. Dorfmann bezeichnete diese Situation für das Eisacktal als „untragbar“. „Es kann nicht sein, dass nach einer Blockabfertigung alle aufgestauten Lkw gleichzeitig losfahren – und sich dann im Eisacktal, wo die Autobahn am engsten wird, wieder stauen“, so Dorfmann.

Es sei „geradezu grotesk“, den Bürgern im Eisacktal Diesel-Fahrverbote in Aussicht zu stellen und gleichzeitig mit ansehen zu müssen, dass auf der Autobahn aufgrund nicht abgestimmter Verkehrsmaßnahmen Hunderte von Lkw stehen und Abgase in die Luft blasen. Dorfmann konstatierte „dringenden“ Handlungsbedarf: „Der Verkehrszuwachs auf der Brennerautobahn ist nicht mehr tragbar – und wird von den Anrainern im Eisacktal auch nicht mehr akzeptiert werden“.

apa

stol