Dienstag, 19. Juli 2016

Monte Paschi drückt bei Verhandlungen mit Rettungsfonds aufs Gas

Die italienische Krisenbank Monte Paschi drückt bei den Verhandlungen mit dem Bankenrettungsfonds Atlante zur Ablagerung notleidender Krediten aufs Gaspedal. Zugleich sind die Aktien des toskanischen Geldhauses an der Mailänder Börse am Dienstag erneut unter Druck geraten.

Die Aktien des italienischen Bankhauses sind am Dienstag wieder unter Druck geraten.
Die Aktien des italienischen Bankhauses sind am Dienstag wieder unter Druck geraten. - Foto: © LaPresse

Die Papiere der Bank verloren am Vormittag 6 Prozent auf 0,31 Euro und mussten auch wieder vorübergehend vom Handel ausgesetzt werden. Der FTSE Mib-Index in Mailand verzeichnete einen Rückgang um 1,51 Prozent auf 16.507 Punkte.

Nach Informationen der Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ ist die Gründung eines Bankenkonsortiums geplant, das die geplante Kapitalaufstockung zur Rettung der Bank garantieren soll. Die Rettung der toskanischen Bank soll demnach ganz mit privaten Mitteln erfolgen.

Damit könnte der Rettungsplan die Zustimmung der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten.

Das toskanische Geldhaus ist von faulen Krediten im Volumen von 26,6 Mrd. Euro belastet.

apa

stol