Mittwoch, 02. August 2017

Neue Gäste gesucht

Der heimische Tourismus kann nicht klagen: Die Sommersaison verläuft bislang vielversprechend und hierzulande profitiert man von der politischen Instabilität anderer Urlaubsdestinationen. Aber: Auch Südtirol hat seine Achillesferse.

Der Wandertourismus boomt.
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Der Wandertourismus boomt. - Foto: © shutterstock

Im Vorjahr hat Südtirol erstmals die Marke von 30 Millionen Nächtigungen geknackt und das stärkste Plus im gesamten Alpenraum eingefahren. Doch damit will sich die Branche nicht zufrieden geben.

Das Problem: „80 Prozent aller Nächtigungen kommen aus 5 Märkten. Für uns ist es ein Risiko, von diesen Ländern abzuhängen“, erklärt der Kommunikationschef des Wirtschaftsdienstleisters IDM Südtirol, Thomas Aichner, in der aktuellen Ausgabe des „WIKU“.

Er ist sich sicher: Das größte Potenzial liegt in den Ländern, in denen man Südtirol noch nicht kennt. Doch wie will man Urlaubern aus Großbritannien oder den Benelux-Ländern Südtirol schmackhaft machen, wenn die Anreise beschwerlich ist? „Das ist unsere Achillesferse“, räumt Aichner ein. „Dass die Leute für viereinhalb Tage Urlaub fast 2 Tage unterwegs sind: Das funktioniert nicht.“

Wie man in Südtirol hier gegensteuern will, weshalb der IDM mehr Mut fordert und was der HGV dazu sagt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des „WIKU“. 

stol

stol