Dienstag, 11. Dezember 2018

Neuordnung der Südtirol Finance AG

Die Landesregierung hat die Neuordnung der Inhouse-Gesellschaft Südtirol Finance AG beschlossen. Ab dem 31. Dezember 2019 wird die Südtirol Finance AG ihre Tätigkeit einstellen, die Dienste werden innerhalb 30. Juni 2019 auf zwei bestehende Agenturen bzw. Gesellschaften des Landes übertragen.

Die Südtirol Finance AG wird ihre Tätigkeit einstellen, ihre Dienste werden ausgelagert.
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Die Südtirol Finance AG wird ihre Tätigkeit einstellen, ihre Dienste werden ausgelagert. - Foto: © shutterstock

Zum einen übernimmt die Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (ASWE) jene Leistungen, die im Zusammenhang mit der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen, mit den Bauspardarlehen und mit dem Strategischen Fonds Trentino-Südtirol stehen.

Die Pro Euregio SGR AG, welche aus der ehemaligen PensPlan Invest SRG hervorgegangen ist, steuert künftig hingegen die Südtiroler Beteiligung am überregionalen Projekt „Alpine growth investment Platform“ (AlpGIP), das in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Investmentfonds besteht.

Die Schaffung der Südtirol Finance AG geht auf die Übertragung regionaler Geldmittel an die beiden Länder Südtirol und Trentino im Jahr 2012 zurück. Im selben Jahr wurde zu deren Verwaltung die Südtirol Finance AG gegründet, die seitdem für eine bessere Nutzung, Koordinierung und Vernetzung der regionalen und lokalen Finanz- und Förderungsinstrumente zuständig war.

In den vergangenen Jahren hat sich die Gesellschaft durch die professionelle Arbeit der Organe und der spezialisierten Mitarbeiter eine bedeutende Position und Rolle im Bereich der Finanzdienstleistungen auf lokaler und nationaler Ebene erarbeitet. Nachdem alle Tätigkeitsfelder formalrechtlich an die beiden neu zuständigen Körperschaften übertragen worden sind, wird aus formellen Gründen die verbliebene Gesellschaft Südtirol Finance AG mit der neu gegründete NOI AG fusioniert, schreibt die Landespresseagentur.

stol/lpa

stol