Montag, 25. April 2016

Philips profitiert von Medizintechnik – Aufspaltung kostet Gewinn

Der niederländische Elektronikkonzern Philips profitiert weiter von seiner Medizintechniksparte.

Vor allem dank des guten Abschneidens mit Geräten wie Computertomographen und MRT-Scannern kletterte der Umsatz des Konzerns im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 5,52 Milliarden Euro, wie das in einigen Bereichen mit Siemens konkurrierende Unternehmen am Montag mitteilte.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) legte um 14 Prozent auf 374 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb wegen Belastungen aus der Aufspaltung des Konzerns mit 37 Millionen Euro aber nur gut ein Drittel des Gewinns von vor einem Jahr übrig.
Bei der Abspaltung des Lichtgeschäfts sieht Konzernchef Frans van Houten Philips auf Kurs.

Mit besserer Stimmung an den Aktienmärkten werde ein Börsengang der Sparte wahrscheinlicher, hieß es. Den Konzernausblick für das laufende Jahr bekräftigte van Houten.

apa/dpa

stol