Freitag, 02. September 2016

Razzia bei Mitsubishi nach Ausweitung des Sprit-Skandals

Nach Ausweitung des Sprit-Skandals bei Mitsubishi ist der Hauptsitz des japanischen Autobauers durchsucht worden. Zudem habe es eine Razzia im Werk in der Stadt Nagoya gegeben, hat das Verkehrsministerium am Freitag mitgeteilt.

Mitsubishi kommt nicht aus den Schlagzeilen.
Mitsubishi kommt nicht aus den Schlagzeilen. - Foto: © APA/AFP

„Wir wollen die Umstände sorgfältig überprüfen, die zu dieser Situation geführt haben“, sagte Verkehrsminister Keiichi Ishii zu Journalisten.

Der Skandal um manipulierte Spritverbrauchstests bei Mitsubishi betrifft nach Angaben des Ministeriums acht weitere Modelle. Eine Untersuchung habe ergeben, dass der Autobauer auch bei Geländewagen wie Outlander oder Pajero geschummelt habe. Mitsubishi darf die Modelle auf dem heimischen Markt nun bis zur Richtigstellung der Werte nicht mehr verkaufen. Dies werde voraussichtlich wenige Wochen dauern. Dennoch bedeutet dies einen weiteren Rückschlag für Japans sechstgrößten Autobauer.

apa/reuters

stol