Dienstag, 26. März 2019

„Roter Hahn“: Tätigkeiten im Frühjahr ausbreiten

Die bäuerlichen Hof- oder Buschenschankbetreiber der Marke „Roter Hahn“ blicken auf ein sehr gutes Jahr zurück. Auf den Lorbeeren ausruhen wollen sie sich dennoch nicht. Auf der Jahresversammlung wurde klar: Im Frühling und beim Verkauf hofeigener Produkte gibt es noch einiges zu tun.

Die Bauern, die einen Hof- oder Buschenschank führen, wollen das Angebot im Frühling und Sommer ausbauen und mehr auf den Verkauf hofeigener Produkte setzen. - Foto: SBB
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Die Bauern, die einen Hof- oder Buschenschank führen, wollen das Angebot im Frühling und Sommer ausbauen und mehr auf den Verkauf hofeigener Produkte setzen. - Foto: SBB

42 Hof- und Buschenschankbetriebe tragen derzeit das Qualitätssiegel „Roter Hahn“. Im letzten Jahr sind 3 neue Betriebe dazugekommen: der Rielingerhof am Ritten, der Burgerhof in Brixen und der Hof Mesc de Paratoni in St. Christina. Alle erfüllen die strengen Kriterien der Marke „Roter Hahn“, die regelmäßig kontrolliert werden. Ein Großteil der Produkte muss vom eigenen Hof beziehungsweise von anderen landwirtschaftlichen Betrieben stammen, die Gerichte auf der Speisekarte sind zu 100 Prozent hausgemacht. Fertiggerichte sind natürlich nicht zugelassen.

In den Buschenschänken kommt der Wein zur Gänze vom eigenen Weinbaubetrieb, in den Hofschänken werden Gerichte mit Fleisch vom eigenen Bergbauernhof angeboten. Dieses Angebot kommt bei den Gästen gut an.

Die Tätigkeit im Frühjahr ausbauen

Mit dem letzten Jahr sind die Bauern sowie die Verantwortlichen der Marke „Roter Hahn“ auf jeden Fall zufrieden. Dennoch haben sie sich auf der Jahresversammlung neue Ziele gesetzt. „Wir möchten noch stärker auf den Frühling und den Sommer setzen. Ein Hof- und Buschenschankbetrieb ist nicht nur im Herbst eine gute Wahl, sondern bietet auch im Frühjahr und im Sommer ein besonderes Erlebnis“, sagte Hannes Knollseisen von der Abteilung Marketing im Südtiroler Bauernbund.

Mit besonderen Spezialitäten, wie Bärlauch- und Löwenzahngerichten, Lammspezialitäten, Spargeln oder neuen Sommergerichten wollen die Hof- und Buschenschankbetriebe auf sich aufmerksam machen. Zudem beteiligen sich die bäuerlichen Schankbetriebe im Frühjahr an „Südtirol Balance“, einer Initiative von IDM Südtirol, die hervorragend zum bäuerlichen Angebot passt.

Aufwertung der Kastanie beim traditionellen „Törggelen“

Mit der Initiative „Törggelen am Ursprung“ soll weiterhin auf den Ursprung der bekannten und beliebten Tradition im Herbst aufmerksam gemacht werden. Zudem wurde der sog. „Buschen“ wiedereingeführt und die Kastanie als wesentlicher Bestandteile des Törggelens aufgewertet.

Einen zweiten Schwerpunkt legt das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ auf den Verkauf hofeigener Produkte. „Dieser macht einen bäuerlichen Schankbetrieb noch begehrter. Zugleich haben die bäuerlichen Betriebe gegenüber anderen Betrieben den Vorteil, dass die Rohstoffe nicht nur am Hof selbst verarbeitet wurden, sondern auch dort angebaut werden. Dadurch sind wir unverwechselbar“, so Knollseisen. Hofeigene Produkte würden zukünftig eine Schlüsselrolle spielen.

stol

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