Dienstag, 02. Februar 2016

Schutzhütten: Zurück zum Betreiber - mit einer Ausnahme

Am 29. Jänner wurde das Ausschreibungsverfahren für 20 der landeseigenen Schutzhütten beendet. Für alle ausgeschriebenen Hütten erhielten die bisherigen Betreiber den Zuschlag. Für alle außer eine.

Die Berglhütte im Vinschgau konnte aufgrund fehlender Unterlagen noch nicht vergeben werden. Sie wird neu ausgeschrieben. - Archivbild
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Die Berglhütte im Vinschgau konnte aufgrund fehlender Unterlagen noch nicht vergeben werden. Sie wird neu ausgeschrieben. - Archivbild - Foto: © LPA

Die Nutzungskonzession für die vergebenen 20 Hütten wurde vorerst für drei Jahre vergeben, wobei dieser Zeitraum um weitere drei Jahre verlängert werden kann, um Planung und Investitionen möglich zu machen.

Wie Landeshauptmann Kompatscher erklärt, war die Ausschreibung in 21 Lose unterteilt, eines für jede einzelne Schutzhütte.

Bei den 20 Schutzhütten, für die nun die Nutzungskonzessionen wieder an den bisherigen Betreiber vergeben wurden, handelt es sich um die Becherhütte (Ridnaun), die Birnlückenhütten (Prettau), die Chemnitzer Hütte (Lappach), die Düsseldorfer Hütte (Stilfs), die Flaggerschartenhütte (Vahrn), die Grasleitenhütte (Tiers), die Kölner Hütte (Welschnofen), die Langkofelhütte (St. Christina), die Lenkjöchlhütte (Prettau), die Lodnerhütte (Partschins), die Müllerhütte (Ridnaun), die Payerhütte (Stilfs), die Regensburger Hütte (St. Christina), die Schaubachhütte (Stilfs), die Schlüterhütte (Villnöß), die Schwarzensteinhütte (St. Johann), die Teplitzer Hütte (Ridnaun), die Weißkugelhütte (Langtaufers), die Zufallhütte (Martell) und die Zwickauer Hütte (Platt, Passeier).

Nicht ausgeschrieben waren die Konzessionen für die Edelrauthütte, Stettiner Hütte, Zsigmondyhütte, Grohmann Hütte und Kasseler Hütte.

Berglhütte muss mit neuem Verfahren vergeben werden

Das Ausschreibungsverfahren wurde am Freitag 29. Jänner termingerecht abgeschlossen. Für alle Hütten bis auf die Berglhütte wurde der Zuschlag erteilt. Der einzige Bewerber für die Berglhütte konnte wegen fehlender Unterlagen von der Kommission nicht zugelassen werden. Die Führung dieser Hütte soll nun mit einem nachträglichen Auswahlverfahren vergeben werden, das voraussichtlich  innerhalb März erfolgt.

Für die Führung von drei Hütten gab es mehrere Bewerber, wobei die aktuellen Betreiber den Zuschlag erhielten. Die Zuschlagsempfänger bekommen nun  in der gesetzlichen Frist eine entsprechende offizielle Mitteilung.

stol

stol