Mittwoch, 09. März 2016

Sieht eine Industriezone bald schon so aus?

Eine Fabrik mit rauchendem Kaminschlot ist die gängige Kennzeichnung für die Gewerbegebiete. "Das ist längst überholt", so der Unternehmerverband. Weil sich die Industrie weiterentwickelt habe, solle auch das Symbol in der heutigen Zeit Innovation, Internationalität und Nachhaltigkeit ausdrücken. STOL präsentiert die Siegervorschläge:

Das gängige Symbol für Industrie soll weichen und einer nachhaltigen, innovativen Kennzeichnung Platz machen. Zumindest wenn es nach dem Unternehmerverband geht.
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Das gängige Symbol für Industrie soll weichen und einer nachhaltigen, innovativen Kennzeichnung Platz machen. Zumindest wenn es nach dem Unternehmerverband geht.

"Die Zeiten, in denn man sich der Industrie schämen muss, sie verstecken muss, sind vorbei. Unsere Produktionsstandorte haben keine rauchenden Schlote mehr, auch architektonisch gar einiges zu bieten", führte Stefan Pan, Präsident des Südtiroler Unternehmerverbandes, in einem STOL-Interview aus

Daher hat der Unternehmerverband Südtirol Studenten der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen eingeladen, ein neues Piktogramm für die Straßenschilder an der Einfahrt zu den Gewerbezonen zu entwerfen.

Das gängige Symbol für Industrie. Geht es nach dem Unternehmerverband, soll es weichen. 

18 Vorschläge wurde eingericht. “Diese zeigen, dass die Veränderung der Industrie hin zu einer intelligenten Fabrik bekannt ist, aber noch besser erklärt werden muss. Der Dialog mit der Jugend ist einer der besten Wege, um dieses Ziel zu erreichen“, erklärt Unternehmerverbands-Direktor Josef Negri.

Im Februar hatten alle Interessierten Gelegenheit, die besten Symbole auszuwählen. Am Mittwoch wurden die Gewinner am Sitz des Unternehmerverbandes in Bozen prämiert.

Onlineabstimmmung und Preisverteilung

Die Wahl der drei Gewinner-Projekte erfolgte online über die Facebook-Seite des Unternehmerverbandes bzw. durch das Ausfüllen eines Wahlscheines, der am Sitz des Unternehmerverbandes auflag, wo die Projekte immer noch ausgestellt sind. 500 Interessierte haben sich an der Auswahl beteiligt. 

Die meisten Stimmen entfielen auf die Projekte von Nathan Abela, Ian Marco Carta und Federico Bergonzini. Am Mittwoch wurden die Gewinner am Sitz des Unternehmerverbandes in Bozen prämiert. Unternehmerverbands-Direktor Josef Negri überreichte ihnen jeweils einen Buchgutschein.

stol/ker

stol