Mittwoch, 31. Januar 2018

So funktioniert die Technologie hinter Bitcoin und Co.

Kryptowährungen wie Bitcoin sind in aller Munde. Die teilweise rasanten Kurssteigerungen locken Investoren, gleichzeitig mehrt sich auch die Zahl der Kritiker. Experten sind sich aber einig: Das eigentlich Spannende an den Digitalwährungen ist ihr technischer Unterbau, die sogenannte Blockchain.

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Foto: © shutterstock

Der Hype um Kryptowährungen nahm Ende des vergangenen Jahres beängstigende Ausmaße an. Plötzlich sprach die ganze Welt davon. Massive Korrekturen folgten. Erinnerungen an die New-Economy-Blase wurden wach. „Es war und ist natürlich viel Spekulation im Markt“, sagt  Nick Preda aus Leifers, der gerade seine Masterarbeit zum Thema Kryptowährungen an der Freien Universität Bozen verfasst, gegenüber dem „WIKU“. „Mittlerweile gibt es eine beinahe unüberschaubare Zahl an Kryptos – die Marktkapitalisierung reicht von Tausenden bis hin zu Milliarden von Euro. Und wer sich am Ende durchsetzen wird, kann man heute schwer sagen.“

Zudem stehen Digitalwährungen vonseiten von Politikern und Finanzaufsehern zunehmend in der Kritik, unter anderem weil Kriminelle damit ihre Geschäfte verschleiern können.

Einig sind sich hingegen aber die Experten darin, dass die Technologie, die hinter den Digitalwährungen steht, innovativ ist. Die Rede ist von der Blockchain. Das sind spezielle Datenbanken, die Transaktionsdaten ohne eine zentrale Kontrollinstanz, ohne die Notwendigkeit gegenseitigen Vertrauens und mit vollkommener Transparenz verwalten können. Man kann sich eine Blockchain wie ein Kassenbuch vorstellen: Sobald zwischen einem Absender und einem Empfänger eine Datentransaktion stattfindet, wird in das Kassenbuch eine neue Position eingetragen. 

„Die Technologie wird rasant weiterentwickelt und wird Einfluss auf viele Branchen haben – nicht nur das Finanzsystem“, sagt Nick Preda. Nicht umsonst wird die Blockchain häufig als die größte Erfindung seit dem Aufkommen des Internets bezeichnet.

Wie die Blockchain funktioniert, wo ihre Vorteile und ihre Schwachstellen liegen, lesen Sie im aktuellen „WIKU“.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol