Dienstag, 12. Mai 2015

Südtirols Baubranche erholt sich langsam wieder

Positive Nachrichten gibt es von der heimischen Baubranche: Im zweiten Halbjahr 2014 wurden deutlich mehr Baugenehmigungen abgeholt, als noch im Jahr zuvor. Ein leichtes Zeichen der Erholung beim Sorgenkind der Südtiroler Wirtschaft.

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Foto: © shutterstock

Im zweiten Halbjahr 2014 wurden Baugenehmigungen für eine Gesamtkubatur von 1,53 Millionen Kubikmeter abgeholt – eine Zunahme von 12,6 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2013.

Auch im Gesamtjahres-Vergleich wurden 2014 um 7,6 Prozent mehr Baugenehmigungen abgeholt als noch 2013. Somit verzeichnet die negative Entwicklung, die sich besonders bei den Wohngebäuden seit 2010 zeigte, eine Trendumkehr.

Weniger Bauabschlüsse

Was hingegen die Bauabschlüsse betrifft, so gab es einen Rückgang: Zwischen Juli und Dezember 2014 wurden Bauabschlüsse über insgesamt 960.000 Kubikmeter erfasst – das entspricht einer Abnahme von 13,2 Prozent gegenüber demselben Zeitraum 2013.

Die weiterhin rückläufige Entwicklung bei den Bauabschlüssen ist laut Landesstatistikinstitut Astat nicht überraschend, da sich „eine eventuelle Erholung des Sektors, die sich derzeit durch den Anstieg der abgeholten Baugenehmigungen abzeichnet, erst nach mindestens einem oder zwei Jahren auf die Anzahl der getätigten Bauten auswirken wird“.

Somit werden laut Astat die Ergebnisse des Jahres 2015 besser Aufschluss darüber geben, ob sich die Baubranche nach Jahren des Rückgangs nun tatsächlich in einer Erholungsphase befindet, was ein bedeutendes Zeichen für das Ende der Wirtschaftskrise darstellen würde.

stol