Mittwoch, 22. Juli 2015

Südtirols Rinder gehen in die Sommerfrische

Der Agrar- und Forstbericht 2014 gibt bekannt, dass sich derzeit die Hälfte des heimischen Viehbestands auf einer der 1.739 Almen befindet.

Auf Südtirols Almen fühlen sich die Tiere sichtlich wohl. (Foto: PLS)
Badge Local
Auf Südtirols Almen fühlen sich die Tiere sichtlich wohl. (Foto: PLS)

"Die Almen sind wichtig, nicht nur für die Viehwirtschaft, sondern auch als Erosionsschutz und für die Kulturlandschaft unseres Landes", weiß der Landesrat Arnold Schuler.

Südtirols Almen sind größtenteils Hochalmen, die über der Waldgrenze liegen. Für Jungrinder ist diese Bodenbeschaffenheit geeigneter als für Milchkühe. Die Almen umfassen etwa eine Fläche von 104.000 Hektar, von denen 24.000 Hektar als reine Weidefläche benutz werden. Weitere 80.000 werden als versteinerte beziehungsweise bestockte Weide verwendet.

39.380 Großvieheinheiten und damit gut die Hälfte des Viehbestandes werden jährlich gealpt. 

Die Bodenbeschaffenheit ist besser für Jungrinder als für Milchkühe geeignet. Auf nur 49 der 1739 Almen wurden im vergangenen Jahr mehr als 15 Melkkühe aufgetrieben.

Almen größtenteils Privateigentum

Rund 71 Prozent der Almfläche befindet sich in Privatbesitz, etwa dreizehn Prozent sind in den Händen von Interessentschaften  und Konsortien. In Miteigentum sind sieben Prozent, drei Prozent sind im Besitz von Gemeinden. Die restlichen fünf Prozent sind anderen öffentlichen Körperschaften zuzurechnen. Etwa ein Prozent gehören den Forstdomänen und der Kirche.

Genauer Informationen diesbezüglich sind im Agrar- und Forstbericht 2014 nachzulesen.

stol/mu

stol