Die Regierung in Rom hat beschlossen, den Rechnungsrabatt und die Kreditvergabe für den Superbonus zu stoppen <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/superbonus-stopp-fuer-rechnungsrabatt-und-kreditabtretung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu). </a><BR /><BR />Der Grund: Der Superbonus habe dem Staat bislang 110 Milliarden Euro gekostet. „Jedem Bürger in Italien sind dadurch Schulden in Höhe von 2000 Euro aufgebürdet worden“, sagte Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti. „Die öffentlichen Finanzen müssen gesichert werden.“<BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="229002" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR />Über die Maßnahme an sich könne man ruhig diskutieren, sagt der Präsident des Landesverbandes der Handwerker (lvh), Martin Haller, zu STOL. Man sollte aber nicht andauernd die Spielregeln ändern, sagt er. <h3> „Planungssicherheit geht komplett verloren und das wirkt sich sehr negativ aus“</h3>„Das ist ärgerlich.“ Die jeweiligen Regierungen in Rom hätten in regelmäßigen Abständen die Regeln den Superbonus betreffend abgeändert. „Das schafft nicht nur für jene Bürger Unsicherheit, die gerade bauen, sondern auch für die Unternehmen“, sagt Haller. „Für die Unternehmen geht somit die Planungssicherheit komplett verloren und das wirkt sich sehr negativ aus.“ <BR /><BR />Haller fordert daher, dass sich die Regierung genau überlegen sollte, welche Maßnahmen sie setzt und diese dann beibehalten, damit es Planungs- und Rechtssicherheit gebe. <h3> Insgesamt zufrieden mit Situation im Handwerk</h3>Insgesamt sei er derzeit aber zufrieden, was die Situation beim Handwerk in Südtirol anbelangt, sagt Haller: „Wir können momentan nicht klagen, die Auftragslage ist gut.“<BR /><BR />Nun müsse man aber abwarten, wie sich die Zins-Situation entwickle. „Das könnte sich im Herbst natürlich auf die Konjunktur auswirken“, so Haller.