Seit dem vergangenen Samstag ist das Dekret des italienischen Ministerrates in Kraft, das Tankstellenbetreiber dazu verpflichtet neben dem eigenen Preis auch den Durchschnittspreis anzugeben. Für die Umsetzung haben die Pächter nun 30 Tage Zeit. Wer wiederholt gegen diese Bestimmung verstößt, muss mit Strafen bis zu 6000 Euro und einer Lizenz-Sperre von 7 bis 90 Tagen rechnen ( <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/bis-6000-euro-strafe-fuer-tankstellen-die-durchschnittspreis-nicht-angeben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>).<BR /><BR />Die Vertreter der Berufskategorie sind mit dem Transparenzdekret der Regierung alles andere als zufrieden. Vor allem die hohen Strafen seien nicht hinnehmbar. Aus diesem Grund habe man beschlossen den Streik am 25. und 26. Jänner – wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt – durchzuziehen, teilen die Verbände mit.<h3> Heute erneutes Treffen mit Regierung</h3>Bei einem ersten Treffen hatte die Regierung deutlich gemacht, dass nicht die Tankstellenbetreiber für die Preiserhöhung bei Benzin und Diesel verantwortlich seien. Daraufhin war der Streik wieder abgesagt worden. Die Schuldzuweisungen hätten aber nicht aufgehört, weshalb der Streik nun doch stattfinden solle, so die Verbandsvertreter.<BR /><BR />Am heutigen Dienstag ist ein weiteres Treffen zwischen Vertretern der Tankstellenbetreiber und der Regierung geplant.<h3> Ermittlungen gegen Ölfirmen</h3> <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/bis-6000-euro-strafe-fuer-tankstellen-die-durchschnittspreis-nicht-angeben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet,</a> hat italienische Kartellbehörde Ermittlungen gegen die Ölgesellschaften Eni, Esso, IP, Kuwait Petroleum Italia und Tamoil aufgenommen. Die Behörde bemängelte, dass an den Zapfsäulen ein anderer Preis als der auf den Plakaten angekündigte angewandt worden sei.