Freitag, 03. April 2015

UniCredit-Pleite: 16 Manager sollen vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft von Bari hat einen Prozess gegen 16 UniCredit-Manager, darunter Geschäftsführer Federico Ghizzoni und seinen Vorgänger Alessandro Profumo, Präsident der italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS), beantragt.

Da lachte Federico Ghizzoni noch: Nun soll er wegen der UniCredit-Pleite vor Gericht.
Da lachte Federico Ghizzoni noch: Nun soll er wegen der UniCredit-Pleite vor Gericht. - Foto: © LaPresse

Dies berichtete die Tageszeitung „Il Fatto Quotidiano“ am Freitag.

Die Manager werden des Bankrotts des süditalienischen Diwanherstellers Divania in Zusammenhang mit Derivatengeschäften beschuldigt.

Mit den Derivaten sei das Unternehmen „grenzenlosen Risiken“ ausgeliefert worden, lautet der Vorwurf der Staatsanwälte. Divania, das in Bari 430 Personen beschäftigte, hatte 2011 Verluste gemeldet, die das weltweit exportierende Unternehmen zur Pleite führten.

UniCredit bestritt in einer Presseaussendung am Freitag die Vorwürfe. Die Bank-Austria-Mutter zeigte sich überzeugt, dass diese bald geklärt werden könnten.

apa

stol