Donnerstag, 20. Juni 2019

„Unternehmer im Dialog“: Thema „Open Innovation“

Über 70 Prozent der Investitionen in Forschung und Entwicklung in Südtirol werden von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes generiert. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen besonders diese Betriebe vor der Herausforderung, laufend Innovation zu generieren. Rund 20 Unternehmer und Manager holten sich bei der letzten Veranstaltung des Unternehmerverbands in der Reihe „Unternehmer im Dialog“ dazu Anregungen von Christoph Gamper, CEO der Durst Group.

Unternehmer im Dialog, mit Christoph Gamper, CEO der Durst Group (sechster links)  und Oswald Eller, Sprecher der Gruppe der Kleinunternehmer im Unternehmverband Südtirol (achter links). - Foto: Unternehmerverband
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Unternehmer im Dialog, mit Christoph Gamper, CEO der Durst Group (sechster links) und Oswald Eller, Sprecher der Gruppe der Kleinunternehmer im Unternehmverband Südtirol (achter links). - Foto: Unternehmerverband

„Der Austausch mit Experten zu Themen, die für die Unternehmensentwicklung strategisch sind, ist gerade auch für unsere KMUs von grundlegender Bedeutung“, so Oswald Eller, Sprecher der Gruppe der Kleinunternehmer im Unternehmverband Südtirol, die die Veranstaltung organisiert hat.
Durst steht seit jeher für Innovation. Immer wieder ist es dem Unternehmen erfolgreich gelungen, alte Wege zu verlassen und sich mit neuen Produkten und Dienstleistungen auf den internationalen Märkten zu etablieren. Vom Maschinenhersteller hat sich das Unternehmen zum Anbieter von zukunftsweisenden digitalen Produktionstechnologien entwickelt. Heute hat das in dritter Generation geführte Familienunternehmen acht Geschäftsfelder und 21 Niederlassungen weltweit; rund zehn Prozent des Jahresumsatzes gehen jährlich in Forschung und Entwicklung.

Kreativität ist nur der Beginn der Innovation

„Kreativität ist nur der Beginn der Innovation. Danach braucht es einen strukturierten Prozess und viel Disziplin“, machte Christoph Gamper beim Unternehmerdialog deutlich. Zudem bindet Durst gezielt Kunden und Mitarbeiter in den Innovationsprozess mit ein und hat viele externe Kooperationen, beispielsweise mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. In der regen Diskussion wurde deutlich, dass gerade die Zusammenarbeit aller Akteure ein wesentlicher Faktor für erfolgreiche Innovationen ist.
„Wir konnten viele wertvolle Hinweise mitnehmen, wie wir in unseren Unternehmen ein innovationsfreundliches Klima schaffen können. Es ist immer wieder anspornend, aus den Erfahrungen erfolgreicher Unternehmen zu lernen", unterstrich Oswald Eller abschließend.

stol

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