Dienstag, 27. März 2018

„USA sind sehr interessanter Markt für Südtirol“

Südtirols Export boomt. Erst im vergangenen Jahr konnte ein neuer Rekord verbucht werden. Damit dies so bleibt, organisiert der Wirtschaftsdienstleister IDM jedes Jahr die sogenannten Export Days, die die heimischen Unternehmen auf die verschiedenen Märkte vorbereiten sollen.

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Foto: © shutterstock

Besonders interessiert sind die Südtiroler heuer an Russland, den USA, Skandinavien und den klassischen Märkten wie Deutschland oder die Schweiz, wie die IDM-Leiterin der Abteilung Sales, Bettina Schmid, betont.

„Dolomiten“: Frau Schmid, eines der Hauptthemen der Export Days ist heuer Brasilien. Ist Brasilien ein Zukunftsmarkt auch für die Südtiroler Unternehmen?

Bettina Schmid: Durchaus. Brasilien erlebt nach der starken Rezession der vergangenen Jahre einen wirtschaftlichen Aufschwung und kann deshalb für die Südtiroler Unternehmen wieder ein interessanter Markt werden. Wir haben aber gemerkt, dass sich das Interesse der heimischen Unternehmen für den brasilianischen Markt derzeit noch in Grenzen hält. Es stehen andere Länder im Fokus.

„D“: Auch die USA sind von großem Interesse für Südtirols Unternehmen. Ist es schwieriger geworden, in die USA zu exportieren, seit US-Präsident Donald Trump einen protektionistischen Kurs eingeschlagen hat?

Schmid: Es ist so, dass sich bei uns immer mehr heimische Unternehmer melden und nachfragen, ob sich etwas geändert hat in den vergangenen eineinhalb Jahren, ob es schwieriger geworden ist. Man sieht also, dass eine gewisse Besorgnis da ist. Einige Unternehmen, die in die USA exportieren sagen, dass es mittlerweile fast notwenig sei, nicht nur einen Sitz in den USA zu haben, sondern einen Teil des Unternehmens, wenn man dorthin langfristig exportieren will. Nun muss man schauen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die USA sind ja kein unwichtiger Markt für Südtirol.

sor

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol