Montag, 23. März 2015

Volksbank fusioniert mit Banca Popolare di Marostica

Die Präsidenten der Südtiroler Volksbank und der Banca Popolare di Marostica, Otmar Michaeler und Giuseppe Bottecchia, haben am Montag den Fusionsakt zur Übernahme der Banca Popolare di Marostica durch die Volksbank unterschrieben.

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Foto: © STOL

Das Abkommen besiegelt die Beschlüsse der Verwaltungsräte vom Oktober 2014 und die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen der beiden Banken vom 22. bzw. 23. Februar 2015.

Mit dem 1. April wird die Fusion rechtswirksam. Dadurch wird die Banca Popolare di Marostica in die Volksbank integriert.

Durch die Fusion entsteht eine neue, größere Volksbank mit 194 Filialen, über 53.000 Mitgliedern und 15 Milliarden Euro an verwalteten Mitteln. Die Wirtschaftsräume der beiden Banken grenzen aneinander, sodass sich ein durchgängiges Geschäftsgebiet vom Brenner bis nach Padua, Vicenza und Venedig ergibt. 

„Die Fusion macht aus der Südtiroler Volksbank eine größere und ertragsstärkere Bank, die in Nordostitalien eine hohe Sichtbarkeit erreicht und stark aufgestellt ist“, sagte Volksbank-Präsident Otmar Michaeler.

„So wie die Banca Popolare di Marostica hat auch die Volksbank länger als 125 Jahre auf solide, langfristige Kundenbeziehungen im regionalen Raum gebaut. Die neue Bank kann durch die Fusion auf zwei historische Heimatmärkte verweisen: Südtirol und die Provinz Vicenza. In beiden Heimatmärkten wird es eine Vertriebsdirektion geben, um den Besonderheiten des jeweiligen Marktes gerecht zu werden.“

Der Präsident des Verwaltungsrates der Banca Popolare di Marostica, Giuseppe Bottecchia, unterstrich: „Diese Fusion ist ein strategisches Projekt, innerhalb dessen zwei Banken verschmelzen, die gemeinsame Wachstumsziele anstreben und dabei ihre Besonderheiten respektieren.“

stol

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